3.7. Innenansichten



Im folgenden dokumentieren wir die verschiedenen Äußerungen von im Wagen lebenden Menschen über ihre jeweiligen Erfahrungen und persönlichen Motive, in den Wagen zu ziehen und über das Leben im Wagen und/oder im Wagendorf allgemein. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, nur absolut authentische, d.h. in Wort und Bild tatsächlich so geäußerte Statements zu dokumentieren. Wenn diese auch zum Teil aus dem Zusammenhang gerissen scheinen, stellen sie doch quasi eine Momentaufnahme, einem "Schnappschuß" gleich, dar und bilden so durch die Aneinanderreihung von Ansichten, Meinungen und Einschätzungen einen Querschnitt durch die vielfältigen Facetten des Wagenlebens.

Zum Teil entstammen sie aus unseren eigenen, diversen Besuchen in Wagendorfsiedlungen im Rahmen unserer Recherchereise durch die BRD, aus Briefen an die Redaktion des "W.I.S.H." oder aber aus den uns vorliegenden Videofilmen und Fernseh-Reportagen.

Wenngleich diese Erfahrungsberichte bzw. Statements in einem Gesamtzeitraum von inzwischen fast 10 Jahren entstanden sind, zeigen sie doch auch immerwiederkehrende und deshalb vergleichbare Strukturen bezüglich der verschiedenen Motivationen der einzelnenen Wagenbewohner auf.

Frau, ehemalige Wagenbewohnerin (1):
Ich selber habe 2 Jahre in ein bzw. zwei Wägen gewohnt, lag im Wochenbett in meinem kleinen Wagen. Es war eine schöne Zeit, freiere Zeit, dadurch, daß das Leben wenig Geld aber mehr Arbeit kostet, daß der Ofen im Winter nicht ausgehen sollte, die Frage des Wasser... Nur durch den Standplatz wird die Freiheit gestört, da hört sie auf, weil Du auf den guten Willen des Besitzers und der Anlieger angewiesen bist.
Du hast keinerlei Sicherheiten und kannst jederzeit verjagt werden, was Dein ganzes Leben ändern kann. Die Sorge ganz oft unterbewußt in die hinterste Ecke des Bewußtseins verdrängt, nimmt "der Freiheit" die Leichtigkeit.
Das Leben fest mit der Welt vom Fenster und Tür verbunden beim Holz holen, Wasser holen und wegbringen, beim Frühstückstisch an der Sonne vor der Tür, der prasselnde Regen auf dem Dach, der Wind, der den Wagen schüttelt, es war sehr schön!
Es gibt Zeiten im Leben, wo Wohnwagen-Wohnen einfach die beste Möglichkeit des Wohnens ist. Ich hoffe, daß der negative Touch des Wohnwagen-Wohnens schwindet; das Abwerten der Zigeuner... als Assoziale. Da fragt man sich, wer sind eigentlich die Assozialen?
Ich glaube, für Kinder vor allem, die im Wohnwagen aufwachsen, ist das Schulalter sehr peinlich und unangenehm. Ich wünsche mir, daß dieses Leben eines Tages anerkannt wird, daß Dörfer entstehen, die gemischt sind mit Häusern und Wohnwagenstandplätzen, mit Jungen und Alten - gerade Ältere findet man selten in "alternativen Dörfern". Man muß unabhängig voneinander sein können, aber doch zusammengehören.

Mann, Alter unbekannt, lebt in Südfrankreich (2) :
Angefangen hat es ca. vor sieben Jahren, als ich mir dieses Gespann gekauft habe. Ein unausgebauter Zirkuswagen, gerade groß genug für die vielen Träume. Kurze Zeit später kam ein alter Traktor (Hannomag R 324S) hinzu. Im ersten Jahr habe ich ich meine Wohnung aufgelöst und den Wagen eingerichtet.
Warum überhaupt einen Wagen zum Leben? Wegen dem Dach überm Kopf war es nicht! Wohnung hatte ich eine und konnte sie mir auch leisten als Erwerbstätiger. Nein, nicht das Dach über aber die Räder unter den Füßen waren wichtig.
In meiner näheren und ferneren Verwandtschaft sind Adern des Fahrenden Volkes bekannt, aber ich fühle mich ihm verbunden. Ich kann es mir nur mit Reinkarnation erklären und das die Menschheit als Nomaden begonnen hat. Diese Ansicht mag nicht jeden überzeugen, mir genügt es im Zusammenhang mit der Praxis sieben Jahre auf Achse.
Von vielen Seiten auf den Mangel an Abstellplätzen und der staatlichen Konfrontation waren mir ca 10 Monate vergönnt, mich mit dem Traktor vertraut zu machen und den Wagen einzurichten. "Sofort...! Sonst...!" Die Drohungen sind durch die Jahre gleich geblieben und auch die, die sie aussprechen, sind grün und kommen nicht vom Mars.

Mann, Alter unbekannt (3):
Es ist mir sehr wichtig, die Freiräume nicht nur zu schaffen (und wieder zu verlieren) sondern auch zu leben (und dadurch damit zu verinnerlichen, sie können uns dann nicht mehr entrissen werden). das WäglerInnen-Leben ist ein Weg, den allerdings in so einer Gesellschaft der Anschein des Verzweifelten, Verbitterten nicht leicht genommen werden kann.
Ich selbst bin in den frühen 70er Jahren zum ersten Mal auf die Idee gekommen, so unabhängig zu leben. Ich war damals in England bei einer Freundin (sie ist Sängerin und Schauspielerin) zu Besuch, die tatsächlich in ihrem Zirkuswgen bei Bekannten, die ein großes Grundstück hatten, residierte. Ein Problem war, wie so oft, die Leute im Dorf nebenan, die ihr Aggressionspotential endlich einmal ablassen wollten.
Ich kaufte mir dann einen VW-Bus, in dem ich ein Jahr wohnte und wodurch ich sehr wertvolle Erfahrungen bekommen habe: Wie kann ich mit einem Minimum an Platz zufrieden sein? Wie reagieren Bekannte und Nachbarn auf so eine unkonventionelle Wohnform? Wie komme ich bei minus 15 Grad im Freien durch den Winter? Wie gut oder schlecht vertrage ich ständige Ortswechsel? Wo ist meine hygienische Toleranzgrenze und läßt sie sich weiter entwickeln? Wie komme ich unter diesen Umständen mit der Ernährung klar? Kann ich von dieser mobilen Wohnung aus einer festen Arbeit nachgehen (und will ich das überhaupt)? Wird mir die erlebte Einsamkeit zu stark?
Soche Fragen lassen mich über die sozialen Bindungen nachdenken, darüber, warum z.B. die Wohngemeinschaft, bei der ich wohne, nicht in der Lage ist, den Wagen und seine dazugehörende Philosophie in das Gemeinschaftsleben zu integrieren. Dem Konsum- und Kapitalismuswahn mit eigenen Ideen zu begegnen. Dafür sind doch die WGs und Kommunen einmal angetreten. Ich, der Mensch im Wagen, wird eine Weile toleriert, stört aber dann das zielbewußte Leben der Hausbewohner; bringt so einen Hauch von Idealismus der frühen Jahre, an die man nicht gerne erinnert werden will.

Mann, Alter unbekannt , "fahrender" Wägler":(4)
Um die Welt zu fahren, ist das Beste was man mit 'nem Wohni machen kann. Als ich in Länder kam, in denen ich die Sitten nicht kannte, hab ich mit Allen gesprochen, die ich traf.
Ich bin durch die Dörfer gefahren wo Hunderte von Leuten mir zuwinkten und ich habe immer freundlich gefragt, ob ich die Nacht auf der Wiese oder sonstwo stehen darf. Und im Falle von "Ja" lade ich die Leute sofort zum Kaffee oder Drink ein. Jeder zweite kommt und wir reden, lachen, und meistens wird dann gesagt, man dürfe ruhig etwas länger bleiben. Fahren in der Gruppe ist einfach schön - und sicherer: neugierige Gaffer und die "liebe" Polizei läßt einen eher in Ruhe, man weiß ja nie so genau, was einen in einer "Wagenburg" erwartet. Deswegen stehe ich gerne mit Zigeunern zusammen. So sicher steht man sonst nirgendwo. Das ist halt auch, was die Fahrenden zum Freiwild werden läßt. Die Nachteile und auch die allgemeinen Vorurteile Zigeunern gegenüber werden auch auf uns angewandt, aber uns fehlt der Schutz der Gemeinschaft.
So sind zumindest meine Erfahrungen. Diese Erfahrungen gelten im Großen und Ganzen für das Ausland, wobei ich da eigentlich ein relativ leichtes Leben hatte durch meine deutsche Staatsbürgerschaft (Die Deutschen sind halt reich... ) und wenn ich auch nicht stolz bin, ein Deutscher zu sein, habe ich der Guardia Civil in Spanien immer erzählt, ich wäre ein Deutscher Tourist, so hatte ich zumindest vor denen meine Ruhe.
Bis auf ein einziges Mal sind alle Polizeikontakte sehr korrekt und höflich abgegangen und die meisten hatten sogar einen unterhaltenden Charakter.
Aber auch sonst will ich meine Ruhe haben und einfach leben können. Ich lebe jetzt mittlerweise vom Figurentheater, habe aber auch sonst schon viel gemacht, angefangen von der Zimmerei, Näherei (Lederhosen), Puppenverkauf bis zum Straßentheater und ich möchte noch viel mehr lernen.
Das ist der Hauptgrund, warum ich das Straßentheater erstmal hintenangestellt habe. Ich verstehe mich, auch wenn ich nun schon ein Jahr fest stehe, trotzdem als Reisender, der alles selbst macht und viel lernt. Dementsprechend ist mein Freundeskreis nicht sehr groß, aber echte Freunde und Bekannte gibt's viel mehr. Mensch lernt halt überall Menschen kennen, manche werden zu Freunden.
Also ein ganz normales Leben eigentlich, nur die Wohnform ist anders und günstiger, und das hat sich einfach so ergeben, das mit dem Wagen, auch wenn ich es rückwirkend als Therapie bezeichnen kann und ich nicht vorhabe, aus dem Wagen auszuziehen. Was ich noch festgestellt habe, ist, daß fast alle Wagenleute im Grunde EinzelgängerInnen sind. Ich selbst auch.
Ich lebe mein Leben und das so gut es eben geht. Ich habe auch jeden missionarischen Gedanken aufgegeben und auch die Hoffnung, daß sich etwas ändert. Mein Ziel ist ein für mich erfülltes Leben und nicht auf Kosten anderer, soweit das überhaupt möglich ist. Insofern lebe ich ziemlich autark - Wasser und Diesel, davon bin ich abhängig, als zweites kommt die Post und Telephon (bedingt durch meine Arbeit).
Ich habe mir viele meiner Wünsche und Erwartungen abgeschminkt, dafür habe ich inzwischen eine ganz andere Selbsteinschätzung erlangt und mir geht es saugut - ich möchte mit keinem mehr tauschen.

Frau, Alter unbekannt (5), Wagendorf:
(...) Diesen Traum, in einem Zirkuswagen zu leben, gegebenenfalls auch damit herumzuziehen, reicht glaube ich schon in meine Kindheit hinein. Konkret darauf zurückgekommen bin ich durch meine erfolglose Wohnungsuche. Innerhalb eines Tages war dann auch der Stellplatz klar. Meine Überlegungen steigerten sich in völlige Euphorie (ich war schon bei Tomatenpflanzen, wo ich meine Hängematte aufhänge und wo das Lagerfeuer flackern sollte..). Alles ging ganz schnell. 2 Tage später kam ich durch einen Freund an einen Bauwagen. So'ne nette grüne Kiste, mit Aufbau, ausgebaut und schön hell wegen der vielen langen Fenster.
So habe ich auch nicht lange hin und her überlegt, sondern mich sofort zum Kauf entschlossen. Aber der Wagen war dann doch nicht so, wie es es dachte: Das Dach war undicht, sodaß sich auf dem Boden eine nette Regenpfütze bildete. Und nach weiteren, ähnlichen "Katastrophen" machte ich mich entnervt auf die Suche nach einem alten Zirkuswagen.
In Köln fand ich ich per Zufall ein schönens, unbewohntes Objekt, wo ich sofort drin verliebte. Zugegeben - es hätte viel daran getan werden müssen, aber immerhin war ich jetzt darauf vorbereitet. Wie das Pech es wollte, kamen mir irgendwelche Idioten (wo ich entweder faschistisch veranlagte Arschlöcher in Verdacht habe, oder die Stadt, die an dem Wagen schon zwei bis drei "Räumungsdrohuingen" geklebt hatte) knapp zuvor und glaubten, dieses alte "Stück" verbrennen zu müssen. Unfassbar!
Für mich ist der Aufbau eines Wagendorfes auch eine politische Handlung. Mich dagegen zu stellen, Alternativen zu finden, dafür, wie ich leben möchte. Raus aus der Isolation der 1 Zimmer Wohnung. Mit anderen Menschen zusammenleben. Gemeinsam aus den neuen Erfahrungen lernen. Risiken eingehen. Die große Angst vor der Ungewissheit, was Morgen sein wird. Mit Repressionen umgehen zu lernen, z.B. wie setzen wir das im Fall der Räumungsdrohung durch, daß wir stehenbleiben können?
Fragen über Fragen, die sich immer neu stellen. Aber trotz dieser Zweifel, Angsten und Unsicherheiten stehe ich dieser neuen Lebensform positiv gegenüber.

Mann, Rollheimer Dorf, Berlin, Mitte 30, lebt seit 9 Jahren im Wagen (6) :
Ich habe die neun Winter, die ich bisher im Wagen verbracht habe, alle genossen und will auch weitere neun Jahre und mehr im Wagen wohnen. Eine Wohnung, wo und wie auch immer, ist für mich unvorstellbar. Auch wenn es unser Dorf jetzt schon 6 Jahre gibt, jederzeit kann es vorbei sein, und dann muß ein neuer Platz her. Die Zukunft war immer ungewiss und wird es auch weiterhin bleiben.
Es geht darum, klar zu machen, daß wir nicht ein paar Spinner oder Individualisten sind, sondern Teile einer Bewegung, die immer mehr Verbreitung findet und in der heutigen Zeit eine klare Daseinsberechtigung hat. In den letzten 10 Jahren gab es etliche Wagenburgprojekte, die ganz schnell wieder von der Bildfläche verschwanden. In der Regel war der Arm des Gesetzes nach langem Behördenkrieg stärker, oft auch auf grund falscher Strategie der Leute selbst (z.B. Home-Mobil-Club) und/oder interner Probleme wie Verslumung, Drogen, Assozialität.
Wenn ich von Bewegung spreche, ist mir jedoch gleichzeitig die Problematik bewußt, wie außerordentlich unterschiedlich die Interessen, Wesensarten und Beweggründe sind, im Wagen zu wohnen. Da gibt es Gegensätze, die unvereinbar sind. Also, ich kenne jede Menge Wagenleute, mit denen ich nichts zu tun haben möchte, als Wunschnachbarn.
Die meisten Wagenbewohner sind wohl auch eher Einzelgänger, die allein stehen, ihre Ruhe haben wollen und denen keiner "rein" redet. (Auf diejenigen, für die Mobilität besonders wichtig ist, sich also Busse oder Lkw's ausbauen, trifft dies auf alle Fälle zu.)
Wohl weil es in Berlin fast unmöglich ist, ein ruhiges Plätzchen für sich allein zu finden, konnte sich überhaupt über die Jahre hinweg ein Platz wie unser entwickeln, mit all seinen internen Schwierigkeiten, die sicher zum Teil auch in dem Widerspruch begründet sind, auf engem Raum zusammenstehen und sich arrangieren zu müssen, wo man doch eigentlich "freier" leben wollte. 'Mal abgesehen von denen, die ohne Rücksicht auf die anderen zu nehmen, ihr eigenes Ding machen zu wollen.
Es ist erschreckend und ernüchternd, wie unbewußt und ungeübt in einfachste Grundlagen sozialen Verhaltens, die sie auf dieser "Insel" effektiv haben, gar nicht sehen, stattdessen ihre Negativität pflegen, und damit die Möglichkeit, die uns hier gegeben ist, eine Utopie im gesellschaftlichen Leben einer Millionenstadt wie Berlin zu verwirklichen, und - auf Dauer - zu etablieren, ständig gefährden , boykottieren, und vieles von vornherin unmöglich machen.

Mann, Wagendorf "Wilder Süden", Stuttgart, (Ex Hausbesetzer, arbeitet in Antifa- und anderen politischen autonomen Kreisen (7) :
Ich habe noch nie so gut gewohnt, ich wohne da mit anderen Leuten zusammen und habe meine Hütte selbst gebaut, wie ich sie brauche nach meinen Grundbedürfnissen. Was ist denn schlecht daran, daß Leute sich selber helfen. Wir haben eine Dusche für alle, aber die Stadt erwartet eine pro Wagen.

Frau, ( ebendort) (8) :
Wir wohnen hier in einer Gruppe zusammen, das ist etwas völlig anderes wie die, die alleine wohnen. Und wir sind auch keine Roma und Sinti und wir sind auch keine Fahrenden oder Zirkusleute. Zuerst dachten wir, daß wir geschichtslos sind, bis wir dann feststellten, es gab schon immer solche Leute, ganz lange. Die versuchen mit ihren Gesetzen, uns plattzumachen. Aber uns Leute gibts einfach. Uns kann man nicht verbieten.Es muß auch andere Möglichkeiten geben für alternative Lebensweisen.

Mann, Wagendorf Hamburg (9) :
Zum Unterschied zu festen Behausungen kannst du fahren, mit dem Bewußtsein, du kannst dich bewegen, du bist nicht darauf angewiesen z.B. in Hamburg leben zu müssen, wenn dir bestimmte Umstände nicht passen. Mit unseren Behausungen fahren wir halt los in andere Städte, auf andere Plätze oder zu Festen und der Alltag hier setzt sich auf der Straße fort. Hier wie dort muß ich Wasser holen, muß sehen, daß ich einen Stellplatz finde, ich muß mich um die alltäglichen Dinge kümmern. Das kann ich alles mitnehmen in eine fremde Stadt, in ein fremdes Land und kann so einen Teil meines Lebens mitnehmen.

Frau, ebendort (10) :
Als ich meinen ersten Wagen fertiggemacht habe bin ich daran fast verzweifelt. Hilfe! Ich kann das alles nicht. Mittlerweise weiß ich, ich bin gut. Das Leben im Wagen bedeutet für mich ne ganze Menge Schrauberei am Wagen und daran bin ganz schön gewachsen. Ich habe ganz viel gelernt, wo ich früher immer gedacht habe, ich kann das alles nicht. Das Leben im Wagen ist etwas viel offeneres. Die Wagenwände sind viel dünner als beim Haus. Ich krieg da viel mehr mit als wenn ich im Haus lebe. Und vom Leben findet viel draussen statt. Diese dünne Haut bedeutet natürlich auch Angst zu haben, gerade für Frauen, in der Nacht wenn du denkst, da draussen läuft jemand rum. Ich habe diese Kiste selbst gebaut. ja, das ist mein Leben und darin habe ich mich auch verwirklicht. So wie ich es haben will, habe ich mir den Wagen gebaut, nach meinen Lebensbedürfnissen. Beim Haus habe ich vorgegebene Rahmen. Ein Wagen ist niemals so starr wie ein Haus.
Selbst Hausbesetzer haben mehr Rechte als wir, manchmal bekommen sie sogar Verträge, die haben wenigstens ein Haus als Grundlage.

Mann, Wagendorf Köln (11) :
Ich wollte im Grünen wohnen, mit Leuten zusammenwohnen, die Stadt also nicht verlassen. Da bot sich das Wohnen im Wagen als Lösung an. Mir macht es Spaß, man kann sein Wohnumfeld selber gestalten, man bekommt die Natur intensiver mit als in der Wohnung. Man ist mehr mit seinen Grundbedürfnissen konfrontiert. Das alles ist manchmal anstrengend und auch nicht immer schön. Insgesamt aber ist alles Klasse.
Wenn es bei uns zur Räumung kommen sollte, werde ich auf jeden Fall um unseren Platz kämpfen. Wenn die mir meinen Wagen nehmen, besorge ich mir eben einen neuen. Platt machen können die uns nicht.

Mann, ca. 50 jahre, Bremen-Weidedamm III (12) :
In diesen Freiraum sind dann auch andere Menschen eingerückt, viel jüngere vor allem, Sie sind ganz stark geprägt von einer Experimentierfreude. Sie merken, daß es, wie ist in der Stadt, irgendwie nicht in Ordnung ist. Sie können das theoretisch vielleicht gar nicht so richtig beschreiben, aber sie haben das deutliche Gefühl: das ist alles Mist. Das müßte man anders machen. Ja, dann probieren sie hier ganz vieles.

Frau, Anfang 20, ebendort (13) :
Das ist auch so eine Lebensschule für mich, mit den verschiedenen Menschen umgehen zu lernen, Toleranz zu üben.

Mann, ca. 45 J, ebendort (14) :
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich wollen, daß wir hier in Frieden mit unserer Umwelt weiterleben können und unsere Planungen und Ziele, unsere Träume -es ist wichtig, daß man Träume hat- verwirklichen können. Und ein Beispiel geben können für die große Gesellschaft.

Frau, "Rollheimer Dorf", Berlin (15):
Das gehört zu unserem Leben dazu, daß wir im Grünen leben. Ich sehe nicht ein, für eine Wohnung mit 80qm über 1000,--DM bezahlen zu müssen, mehr oder weniger nur zum Schlafen, wo ich doch sowieso den ganzen Tag draußen bin.

Frau, 41 J., Arzthelferin, 2 Kinder, wohnt im Reisebus, ebendort (16):
Durch mehrere Reisen im Süden bin ich an das Leben im Bus gewöhnt. Das ist eine Form von Unabhängigkeit, ein einfaches Leben direkt an der Natur.

Frau, 30 J., lebt mit Tochter in LKW , Wagendorf "Engelbecken", Berlin (17):
Die Kontakte sind verkümmert und ich habe wenig Freunde. Keine Klassenkameraden spielen mit meiner Tochter: die ist immer so dreckig, sagt eine Mutter und lehnt jeglichen Kontakt zwischen den Kindern ab. Aber das ist doch Blödsinn.Ich möchte gerne mal so wohnen, daß man nicht immer Angst haben muß, weg zu müssen. Dann würden wir viel mehr aufbauen. Der Reiz am Wagen ist, man macht seine Tür auf. Es ist schön, die Sonne scheint, man kriegt alles mit. Heftiger.

Frau, 30 J., arbeitslos, ebendort (18):
Das ist genauso wie in einer WG. Wir sind ziemlich normale Leute. Spießig sind wir alle. Wir sind ein Schandfleck für Berlin. Berlin soll sauber bleiben. Aber eben auch eine Attraktion.

Mann, ehem. Erzieher und jobt als Busfahrer, ebendort (19):
Ich bin kein Aussteiger, ich akzeptiere die Gesellschaft, wie sie ist. Ich lebe nur anders. Eine WG ist mir zu eng, und alleine wohnen zu einsam. Dies ist eine Zwischenform. Wenn ich will, habe ich Möglichkeiten, auf andere zuzugehen, und wenn nicht, kann ich mich zurückziehen.

Frau, Mitte 20, Engländerin, ebendort (20):
Ich habe 6 Jahre in Glasgow Kunst studiert. Danach habe ich einen Schnitt gemacht, weil ich anderes sehen und erleben wollte. Schon in Glasgow lebte ich auf solchen Plätzen. Ich muß draußen sein unter freiem Himmel. Und hier fühle ich mich richtig gut, weil alle miteinander teilen. Wenn ich hungrig bin, ist immer was zu essen da. Wir sind alle eine Familie.

Mann, ebendort (21):
Im Mietshaus kann ich nicht leben. Ich ecke überall an. Es geht einfach nicht. Diese Zivilisation ist doch total kaputt.

Mann,ca. 30, Theologiestudium, verdient als Pförtner im Krankenhaus und tischlert nebenbei, Franziskanermönch als Berufung, barfuß und in Mönch- kutte, ebendort (22) :
Für mich ist das der Auftrag Gottes, als Armer unter Armen zu leben und daß ich glaube, was diese Menschen erlebt haben, die ja wirklich durch die Hölle gegangen sind, daß dieses Erlebnis wichtig ist für mich. Das ist das, was unsere Gesellschaft unter den Teppich kehrt und was wir betreiben, das ist menschliches Recycling.
Aus dem, was für die Gesellschaft Schmutz und Abfall ist, auch am Menschen, daß wir spüren, das ist wertvoll und die Leute sind wertvoll und wir das eigentlich nur aufzeigen und indem die Leute spüren, wie man sie einschätzt. In diesem Moment können sie vielleicht selbst annehmen, was auch an ihnen wertvoll ist. So seh das jedenfalls.

Frau, 28 Jahre, Heimkarriere,Trebe, Besetzerszene, Straßen- u. Häuserkampf, seit 1984 auf der "East-side", Berlin (23) :
Da kannst du versuchen, zu erklären und erklären, das begreifen die sowieso nicht. Für die sind wir ja nur irgendwelche Penner, die nicht arbeitengehen, Junkies und so sonstiges assioziales Pack. Wir sind der Dreckberg von Berlin, der Schandfleck muß weg...

Mann, ca. 55, ehemaliger Pastor aus Bremen, ebendort (24):
die Leute sehen nur den Müll, aber nicht, daß die Bewohner ihn nicht produziert haben. Wir haben kein Strom, also: keine Massen von Fernsehern u. Waschmaschinen. Es kommt also von außerhalb. Wir warten seit Monaten auf die Räumung, aber nicts passiert. das gibt eine aufgeladene Stimmung innerhalb der Bewohner.
Irgendwie sind wir alle Freidenker. Weil wir gegen diesen Staat sind, wollen sie uns ...(??? nachschauen).

Frau, Wagendorf "Kreuzdorf, Berlin (25):
Wir wollen versuchen, gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen und sie anders zu erleben und auszuprobieren, was es sonst noch gibt.

Mann, Mitte 20, Wagendorf in München (26):
Für mich war das schon ein tolles Erlebnis, als ich zu hause ausgezogen war und im Wagen lebte und eines morgens aufwachte, die Holzwand sah und beschloß,mit Säge und Hammer mal eben ein Loch hineinzumachen und ein Fenster zu bauen. Ich wohnte schon in Mainz und Frankfurt und besuchte dort die Berufsschule. Ich bin dann 3 Jahre umhergefahren, hätte niemals länger irgendwo stehen und bleiben wollen. Im Winter stand ich bei der Schule und im Garten der Kunst-Akademie.
Ich wohne jetzt seit 7 jahren im Wagen. Was soll ich sagen, ich bin unabhängig, habe keine hohe Studienkosten und Miete, das macht schon Spaß, im Wagen zu wohnen mit den ganzen 120 Glasscheiben im Wagen. Als ich einmal irgendwo im Bonzenviertel stand, wohnte dort ein alter Rentner mit seiner Frau und mit 'ner großen Dogge, tierisch aufgeregt war der über mich, aber als ich mal für 'ne längere Zeit weg war und wieder kam kam er gleich an und sagte, er hätte sich schon Sorgen gemacht.. Sie kamen dann immer zum Plausch und wollten unterhalten werden. Ich brauche die Räder nicht unbedingt zum Wohnen, aber wenn, dann will er auch fahren du kannst dir einfach die besten Plätze suchen und die Rosinen herauspicken.

Frau, Mitte 20, Wagendorf in München (27):
Als wir den Platz suchten, haben wir erst mal einen Verein gegründet, "Kunst und Leben" haben wir ihn genannt, wir sind ja alle Studenten in der Akademie und haben dann intensiv nach leeren Grundstücken Ausschau gehalten. " Monate haben wir so gesucht, wir haben immer wieder Leute gefragt, wo man denn wohl die Wagen abstellen könnte, haben allerdings nicht dazu gesagt, daß wir auch da wohnen wollten, und, als wir den Platz bekommen haben, einen schönen Platz mitten in einer Wohnsiedlung, sind wir einfach eingezogen in unsere Wagen. Die Leute waren aber trotzdem nicht sauer.
Von der einen Seit bekommen wir unser Wasser, von der anderen den Strom. Zuerst waren wir 5 Personen, jetzt sind andere dazugekommen, alles Künstler, Bildhauer und Straßentheaterleute, wir machen zwar vieles gemeinsam sind aber keine Gemeinschaft, aber doch miteinander befreundet.

Mann, ca 30, Wagendorf Neu-Ulm (28):
Vor ca. 7 Jahren wanderte ich so durch die Gegend und sah diesen Fleck hier, so idyllisch und einfach schön. Hier wollte ich wohl wohnen. Ich beschaffte mir einen Wagen und plötzlich kamen immer mehr dazu. Ich arbeite nämlich an der Theaterschule hier in Ulm und da fragten mich immer welche, wo sie denn wohnen könnten. Ja, jetzt wohnen hier viele. C. der ist Straßenmusiker und auch an der Schule oder dort F., dem gehört das Campingei da, Da wohnt er mit seiner Tochter drin. Er hat auch Schafe und Ziegen und Gänse und so. Er hat auch 'nen Klavier, auf einem kleinen Hänger mit Rädern, mit dem zieht er dann durch die Städte und musiziert und jongliert und so. Ja, so ging das hier los mit dem Platz. Mit den Leuten umzu haben wir ein gutes Verhältnis und eigentlich nie Ärger mit denen.

Frau, 24 jahre, lebt im Hütten- und Wagendorf in Bremen-Lesum (29)
: Ich war mit 14 bei greenpeace und war in der Jugendarbeit tätig. Ich bin magersüchtig gewesen und bin dadurch und die Behandlung dann zum Sozialen gekommen. Ich habe rumgesucht und bin von einem Ort zum anderen gezogen, und war von allem eher angenervt. Immer wieder in neue und teure Wohnungen ziehen zu müssen und habe dann meinen Freund hier in Lesum kennengelernt und bin hierbeblieben. Das viel geiler, im Wagen zu wohnen. Da ist man einfach unabhängiger. Ich habe keine großartige politische Vergangenheit. In meinem Alter ist das überhaupt nicht in. Durch meine Kranheit habe ich gelernt, in Gruppen zu leben . Alleine zu leben hab ich überhaupt keinen Bock. Meine Eltern habe die Krise bekommen, als sie hörten, ich wolle im Wagen leben und meinten, ich würde zu den Assozialen gehen. Sie hatten die größten Befürchtungen. Sie waren auch noch nicht hier, um mich zu besuchen. Der Verwandtschaft erzählen sie, daß ich ein Haus baue mit Garten und so. Ich schicke ihnen dann und wann ein paar Bauzeichnungen. Da sind sie dann zufrieden. Für meine Freunde war das alles o.k.
Jetzt will ich erstmal eine Tanztherapie- und eine Heilpraktikerausbildung machen und dann mal weitersehen. Ansonsten will ich aber hier meine Lebensphilosophie leben und versuchen, Ökologie und alles andere, zu verbinden. Ich lebe hier einfach, ich brauche wenig Geld, hab meinen Garten und das reicht mir.

Mann, lebt in 13 m langem Bus, Wagendorf in Köln, (30) :
Das ist natürlich ein Versuch, von den herkömmlichen Konventionen ein bißchen Abstand zu nehmen, wegzukommen und darüber nachzudenken,was ist wirklich wichtig im Leben. Ist es wichtig, irgendwelchen materiellen Dingen hinterherzuhecheln und zu konsumieren und zu arbeiten und wieder konsumieren oder ist es wichtig, auch miteinander gut zu leben. Mit den Leuten, mit denen man zusammenlebt aber auch mit Leuten, die man nicht kennt. Das ist eine Form des sozialen Luxus.

Frau, ca. 30, lebt mit Kind im Bauwagen (Köln): (31)
" Besonders stören tut mich hier, daß ich jetzt seit einem Jahr hier lebe und eigentlich keine ruhige Minute hatte. Entweder kommt ein Zug vorbei, dann wackelt der ganze Wagen -und ich habe noch Glück, ich stehe hier in der leisesten Ecke- auf der anderen Seite ist die innere Kanalstraße, die ist da sechsspurig. Ich glaube, daß das ganze Berechnung ist, daß wir diesen Platz hier zur Verfügung bekommen haben. Wir haben ja einen zentralen Platz gefordert, -so ist daß für uns auch sehr wichtig, weil wir arbeiten und leben hier in Köln und wollen nicht am Stadtrand wohnen- und ich denke, die Stadt hat hhier die grandiose Idee gehabt, wie sie sagen, uns auf diesen Platz, gesetzt, eine ehemalige Tankstelle, alles verseucht und so.
Wir werden in der Presse auch immer so dahingestellt, wir wären gefährlich, brutal oder Schläger. Es findet einfach eine absolute Kriminalisierung statt. Wir wollen einfach einen Platz, wo wir leben können. Wir stehen auch wirklich nur hier, weil wir uns im Prinzip totleben sollen. Die haben uns hier einfach abgeparkt. Das "Leben im Wagen" ist damit in keinster Weise berücksichtigt worden.
Allgemein gesagt: Es muß diskutiert werden darüber, daß es Menschen gibt, die im Wagen leben wollen und ich glaube, daß die Stadt in den nächsten Jahren überhaupt nicht darumkommen wird, sich damit auseinanderzusetzen.

Frau, Ausländerin, ca. 30 J.: (32)
"Ich wohne seit 10 Jahren in Berlin, warum sollte ich in einer Wohnung leben, wo sich die Mieter nicht kennen und sich in Kisten zwängen lassen, worin sie dann vor Einsamkeit sterben. Hier gibt es aber auch manchmal Streß, vor allem im Sommer, wenn die Touristen kommen, die sich ein Leben im Wagen überhaupt nicht vorstellen können. Z.B. lag ich im Bett, es war noch frühmorgens, so um 6.30 Uhr, und die Tür war offen, es war ja Sommer, da kommt so eine ganze Familie mit 'ner Videokamera durch die Tür maschiert und sagt kein Wort. Und ich lag in meinem Bett und war erschrocken. Und als ich fragte, wieso, weshalb...antworteten sie, sie wollten nur mal gucken. Für viele menschen ist das Leben im Wagen kein leben. Für mich ist es MEIN leben. Die Leute begreifen das nicht, das unser Leben keine Obdachlosigkeit ist."

Frau, Ende 20, Afrikanerin, Englischsprachig: (33)
" Ich kam direkt aus Afrika hin. Ich fühle mich sehr wohl, weil es wie mein zuhause ist. Wir kochen draußen, direkt am Fluß. Ich kann mein leben leben. Ich verstehe nicht, warum die leute uns vertreiben wollen. Das macht mich traurig. Deshalb kann ich das hier nicht genießen. Weil diese Leute uns vertreiben wollen, während wir einfach unser leben genießen. Das ist schade. Wenn ich sie persönlich kennlerne, könnt ich ihnen meine Meinung sagen: Sie sollen uns in Ruhe lassen. Wir sind ganz normal. was sie denken, ist falsch. Wir brauchen den Platz. Kein Nachbar fühlt sich gestört. Es ist ein offener Freiraum für alle.


Anmerkungen:

(1)
aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(2) aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(3) aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(4) aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(5) aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(6) aus einem Brief an die Redaktion vom "W.I.S.H."

(7) vgl.: Videofilm "Dünne Haut, ZDF 1992

(8) ebenda

(9) ebenda

(10) ebenda

(11) vgl.: Kölner Videos

(12) vgl.: Videofilm "Weidedamm III - Ein Lebend(t)raum", Bremen 1994/95

(13) vgl.:ebenda

(14) vgl.: ebenda

(15) vgl.: Fernsehbeitrag v. Frauke Haneg et al über die Rollheimer am Potsdamer Platz.

(16) vgl.: ebenda

(17) vgl.: Fernsehdokumentation "Trecker Becker & Co, SFB, 1992

(18) vgl.: ebenda

(19) vgl.: ebenda

(20) vgl.:Fernsehdokumentation " Harte Zeiten für wilde Herzen", NDR 1992

(21) vgl.: ebenda

(22) vgl.: ebenda

(23) vgl.: Fernsehdokumentation "Zwischen Schrott und Spermüll", ZDF 1992

(24) vgl.: SPIEGEL TV, Mai 1996 und ARENA WDR 3, September 1996

(25) vgl.: Fernsehmagazin Servicezeit, NORD 3, Frühjahr 1996

(26) persönlicher Kontakt auf der Wagendorf-Recherche-Rundreise

(27) persönlicher Kontakt auf der Wagendorf-Recherche-Rundreise

(28) vgl.: persönlicher Kontakt auf der Wagendorf-Recherche-Rundreise

(29) persönlicher Kontakt

(30) vgl.: vgl.: Kölner Videos

(31) vgl: Kölner Videos

(32) vgl. Video "Standort Freiheit - Wagendörfer in Berlin"

(33) ebenda


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